Lienzer Gymnasium als erstes 3D-Modell Osttirols im Internet

Schüler des BG/BRG Lienz bastelten ein 3D-Modell ihrer Schule für den Internetdienst Google-Earth. Einmal wurde das Objekt abgelehnt, nun aber kann das Gymnasium weltweit gesehen werden.

Dieses 3D-Modell des Lienzer Gymnasiums erscheint, wenn die Stadt Lienz bei Google-Earth gesucht wird.Screenshot: Google Earh
   

Von SABINE KUESS

Lienz – Es ist das einzige 3D-Objekt, das in Google-Earth bei der Suchanfrage der Stadt Lienz aufscheint. Zehn Schüler des BG/BRG Lienz bastelten mit ihrem Lehrer Harald Wittmann ein Modell der Schule und reichten es für eine Software im Internet, die eine Art „virtuellen Globus“ darstellt, ein.

„Direkt über das Programm von Google-Earth kann das Projekt eingereicht werden. Dort wird dann die Höhe und die Position des Gebäudes kontrolliert. Und es wird auch überprüft, ob es das Gebäude tatsächlich gibt“, erklärte Wittmann im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung.

Einmal abgelehnt

Die Schülergruppe der Klasse 8c modellierte das Gebäude im Unterrichtsfach „Darstellende Geometrie“ bereits mit dem Ziel, dass ihr Projekt von dem Internetdienst anerkannt wird. „Das erste Mal ist unser Modell retour gekommen. Eine Fassade war laut den Verantwortlichen nicht korrekt nachgestellt. Wir haben die Wand danach einfach weiß eingefärbt und das Projekt ein zweites Mal eingereicht“, sagte Wittmann.

Weitere Modelle geplant

Die Arbeit hatte Erfolg: Denn nun ist das Gymnasium in der Maximilianstraße im Internet weltweit abrufbar. Hätten die Verantwortlichen des „virtuellen Globus“ das Modell nicht für ihre Software akzeptiert, wäre es auf die Homepage der Schule gekommen, erzählte Wittmann. „Nun sind wir aber stolz, dass das Gymnasium das erste dreidimensionale Gebäude von Lienz ist. Wir planen nun schon weitere Projekte“, verriet der Lehrer.

Er könne sich gut vorstellen, als Nächstes für die Software die Lienzer Liebburg zu modellieren. „Vielleicht spendet der Bürgermeister dafür ja was“, erklärte er schmunzelnd. Die zehn Schüler freuten sich über die Nachricht, dass ihr 3D-Modell des Schulgebäudes angenommen wurde jedenfalls riesig.

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